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Was Musikfirmen in Musikerkarrieren investieren

27.11.2014 — Der deutsche Bundesverband Musikindustrie (BVMI) beteuert, dass nach wie vor die Musikfirmen die wichtigsten Investoren beim Aufbau langfristiger Musikerkarrieren sind: 2013 seien weltweit 4,3 Milliarden Dollar und damit insgesamt 27 Prozent (2011: 26 Prozent), mehr als ein Viertel aller Einnahmen aus verkauften Musikaufnahmen, zurück in die Entwicklung und die Vermarktung neuer Talente geflossen.

27.11.2014 — Der deutsche Bundesverband Musikindustrie (BVMI) beteuert, dass nach wie vor die Musikfirmen die wichtigsten Investoren beim Aufbau langfristiger Musikerkarrieren sind: 2013 seien weltweit 4,3 Milliarden Dollar und damit insgesamt 27 Prozent (2011: 26 Prozent), mehr als ein Viertel aller Einnahmen aus verkauften Musikaufnahmen, zurück in die Entwicklung und die Vermarktung neuer Talente geflossen.

 

Damit bleiben laut BVMI Musikfirmen auch im Zeitalter von Social Media als Partner der Künstler gefragt. Nach einer aktuellen Umfrage streben 70 Prozent der Bands und Künstler ohne Vertrag die Zusammenarbeit mit einem Label an. Diese Zahlen stammen aus dem neuen globalen Report Investing in Music, den der internationale Dachverband der Tonträgerhersteller, die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), in Strassburg im Rahmen einer Veranstaltung für Mitglieder des Europäischen Parlaments vorgestellt hat.

 

Besonderes Augenmerkt liege vor allem auf Suche und Aufbau neuer Künstler. So reinvestierte die Branche im vergangenen Jahr weltweit 2,5 Milliarden Dollar in das A&R (Artist & Repertoire), das sind 15,6 Prozent der globalen Umsätze aus Musikverkäufen. In keinem anderen Wirtschaftszweig werde anteilig so viel für F&E (Forschung- und Entwicklung) ausgegeben (Pharmaindustrie- und Biotechnologiebranche: 14,4 Prozent, Software- und Computer-Industrie 9,9 Prozent), schreibt der BVMI. Erfolgreich investiert werde inzwischen vor allem in nationale Künstler. Das zahle sich aus: 2013 seien in Deutschland sieben der zehn meistverkauften Alben von deutschen Acts gewesen. (cf)

Der Report kann heruntergeladen werden unter:
www.musikindustrie.de/fileadmin/news/publikationen/Investing_In_Music_2014.pdf

 

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