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Der Ursprung musikalischer Hörfähigkeiten

28.11.2014 — In einer drei Jahre dauernden Studie ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen Universitätsspital Basel und Universitätsklinikum Heidelberg der Frage nachgegangen, ob die speziellen musikalischen Hörfähigkeiten von Musikern Resultat von Veranlagung oder von Training (oder eines Zusammenwirkens beider Komponenten) sind.

28.11.2014 — In einer drei Jahre dauernden Studie ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen Universitätsspital Basel und Universitätsklinikum Heidelberg der Frage nachgegangen, ob die speziellen musikalischen Hörfähigkeiten von Musikern Resultat von Veranlagung oder von Training (oder eines Zusammenwirkens beider Komponenten) sind.

 

Bisher wisse man, dass sich der fürs Hören zuständige Bereich im Grosshirn bei Musikern und -Musikerinnen sowohl von dem von Nichtmusikern als auch interindividuell enorm unterscheide, schreibt die Musikhochschule, nicht aber, was diese Unterschiede verursacht und welche Auswirkungen sie auf die persönliche musikalische Entwicklung hätten.

Deshalb sind im Rahmen des Projekts mit dem Titel «Auditorische Neuroplastizität im Musikergehirn» junge Musikstudierende im Laufe ihres Bachelorstudiums, der vielleicht intensivsten Trainingsphase ihres Lebens, dreimal untersucht worden. Teilgenommen haben 49 Studierende der Hochschule für Musik sowie der Schola Cantorum Basiliensis.

 

Im Rahmen eines Vortrages stellen die Autoren Jan Benner, Maria Blatow, Elke Hofmann und Peter Schneider in Basel nun ihre Testverfahren und die ersten Ergebnisse vor. (cf)

Info:
Dienstag, 2. Dezember 2014, 19.00 Uhr Z. 348, Musik-Akademie Basel

 

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