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Beitrag veröffentlicht im November 2014

Jun Märkl Chef des Orquesta Sinfónica de Euskadi

04.11.2014 -- Jun Märkl wird Musikalischer Leiter des spanischen Orquesta Sinfónica de Euskadi. Er folgt in dem Amt auf Andres Orozco-Estrada., der nach Houston (Texas) wechselt. Märkls Vertrag läuft vorerst über zwei Jahre.

Netrebko verweigert sich Münchner «Manon»

04.11.2014 -- Die Sopranistin Anna Netrbko kann wenig anfangen mit der Regie von Hans Neuenfels zu Puccinis «Manon Lescaut». Sie hat deshalb kurz vor der Premiere der entsprechenden Produktion der Bayerischen Staatsoper in München den Bettel hingeschmissen.

Klassik schöpft Publikumspotential nicht aus

04.11.2014 -- Am diesjährigen Deutschen Orchestertag haben sich die Kulturmanager zur Zukunft der klassischen Musik zuversichtlich gezeigt. Das Marktpotential sei enorm: Fast 90 Prozent der Deutschen bezeichneten sich als klassikaffin, aber nur ein Bruchteil davon besuche Konzerte.

Brian Eno erhält Giga-Hertz-Preis 2014

04.11.2014 -- Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe und das Experimentalstudio des SWR Freiburg verleihen den mit 10'000 Euro dotierten Giga-Hertz-Preis 2014 für Elektronische Musik an den Komponisten und Klangkünstler Brian Eno für sein Lebenswerk.

«Feel the Music» ist europäisch geehrt worden

03.11.2014 -- Das Projekt «Feel the Music» des Mahler Chamber Orchestra, das heuer beim Lucerne Festival am Piano gastiert, ist zum Europäischen Bildungsprogramm des Jahres 2014 ernannt worden.

Kagel Kompositionswettbewerb ausgeschrieben

03.11.2014 -- Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schreibt einen Mauricio-Kagel-Kompositionswettbewerb aus. Einreichefrist ist der 15. August 2015, der Wettbewerb ist mit insgesamt 10'000 Euro dotiert.

Popmusik wird akademisch aufgearbeitet

03.11.2014 -- Im Rahmen der Berner Graduate School of the Arts entsteht im Rahmen eines Nationalfonds-Projektes erstmals eine Dissertation zur Popmusik: «Kultklänge – Zur Entstehung und Entwicklung dominierender Einzelsounds in populärer Musik von 1960 bis 2013».

Abgetaucht statt versunken

von Wolfgang Böhler

 

Porträt Wolfgang Böhler31.10.2014 -- Generation Fahrig: Der Nachwuchs hängt am Smartphone wie an einer Infusionsflasche. Ist es mal offline, droht der Kollaps. Videos (mit - oder Wäh-Effekt) in Zweiminuten-Häppchen konsumiert, rasch ein Like gesetzt, durch die zwanzig lustigsten Ausrutscher geklickt, nächstes Thema. Noch ein Facebook-Eintrag kommentiert, im Vorübergehen eine Online-Petition zum Tierschutz oder gegen die Ungerechtigkeit der Welt unterschrieben (man ist ja politisch engagiert), nächstes Thema… Zwar machen sie alle einen in sich versunkenen Eindruck, wenn sie krass konzentriert auf ihre Bildschirmchen starren. Sind sie aber nicht, eher abgetaucht. Der Welt abhanden gekommen. Allerdings ohne die Poesie Rückerts. Des Knaben Wunderhorn heute: ein iPhone.