03.12.2014 — Gianandrea Noseda, der Musikalische Leiter des Teatro Regio in Turin, hatte vor einer Amerika-Tournee des Hauses gedroht, sein Amt niederzulegen, wenn nicht einschneidende Veränderungen realisiert würden. Nun will er seinen Vertrag – auch aus Sorge um die bedrohten italienischen Kulturinstitutionen – offenbar verlängern.
03.12.2014 — Gianandrea Noseda, der Musikalische Leiter des Teatro Regio in Turin, hatte vor einer Amerika-Tournee des Hauses gedroht, sein Amt niederzulegen, wenn nicht einschneidende Veränderungen realisiert würden. Nun will er seinen Vertrag – auch aus Sorge um die bedrohten italienischen Kulturinstitutionen – offenbar verlängern.
Laut einem Bericht der New York Times war Noseda bislang bloss bereit als Gastdirigent weitere Verpflichtungen in Turin zu übernehmen. Insbesondere verlangte er die Abberufung des Generaldirektors Walter Vergnano. Nun geht er davon aus, dass sein Vertrag um zwei Jahre verlängert wird, mit einer Option auf eine weitere Verlängerung um drei Jahre.
Hinter den Kulissen arbeitete laut New York Times vor allem der Turiner Bürgermeister Piero Fassino an einer Lösung für das Engagement Nosedas. Diese fand sich offenbar in der Person eines breit akzeptierten neuen Künstlerischen Leiter des Hauses: Es handelt sich um Gastón Fournier-Facio, der zuvor an der Scala in Mailand und der Accademia di Santa Cecilia in Rom Führungsfunktionen innehatte. (cf)