11.12.2014 — Tobias Moser, Professor für Auditorische Neurobiologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist einer der Preisträger des wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises, des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro für bis zu sieben Jahre dotiert.
11.12.2014 — Tobias Moser, Professor für Auditorische Neurobiologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist einer der Preisträger des wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises, des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro für bis zu sieben Jahre dotiert.
Tobias Moser ist laut einer Mitteilung der Universitätsmedizin Göttigen «gegenwärtig weltweit führend in der Erforschung der Synapsen im Innenohr und international an vorderster Spitze in der Erforschung der Physiologie und Pathophysiologie des Innenohrs». In jüngster Zeit ist es ihm und seinen Mitarbeitern gelungen, die Werkzeuge der Optogenetik zu nutzen, um die Fasern des Hörnervs optisch zu reizen. Dieser Befund verspricht immense Verbesserungen in einer neu zu entwickelnden Generation von Innenohrimplantaten.
Tobias Moser habe, heisst es in der Begründung der Deutschen Forschungsgemienschaft zur Verleihung des Preises mit seinen Arbeiten erheblich zu einem besseren Verständnis synaptischer Prozesse im Innenohr und damit der Grundlage des Hörens beigetragen. Seine neuen konzeptionellen wie technischen und experimentellen Ansätze hätten Massstäbe gesetzt, die nun mit dem Leibniz-Preis gewürdigt würden. (cf)