23.12.2014 — Alexander Pereira hat an der Scala in Mailand Sponsoren zugestehen wollen, auch mit fünf Minuten Verspätung noch in den Saal gelassen zu werden. Eiserne Regeln bricht man aber eben nicht ungestraft.
23.12.2014 — Alexander Pereira hat an der Scala in Mailand Sponsoren zugestehen wollen, auch mit fünf Minuten Verspätung noch in den Saal gelassen zu werden. Eiserne Regeln bricht man aber eben nicht ungestraft.
An der Scala gilt die unverbrüchliche Regel, dass nach Vorstellungsbeginn und vor dem ersten Unterbruch niemand mehr eingelassen wird, egal wie prominent oder für das Haus bedeutend er oder sie ist. Für Sponsoren hat der Scala-Chef Pereira diese Regel aufweichen wollen.
Nachdem gegen eine derartig provozierte Fünfminuten-Verzögerung des Beginns einer Oper nicht nur vom Publikum, sondern auch vom Orchester mit Dauerklatschen unmissverständlich protestiert worden ist, lenkt der frühere Zürcher Opernchef nun ein. Es gilt also nach wie vor: Wer zu spät kommt, wartet, unbesehen von Herkunft und Bedeutung, an der Scala im Foyer. (cf)