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Malaysian Philharmonic Orchestra in der Kritik

19.03.2015 — Die Internationale Musikerföderation warnt (einmal mehr) vor dem Malaysian Philharmonic Orchestra. Das Orchester hantiere nach wie vor mit prekären Arbeitsverträgen.

19.03.2015 — Die Internationale Musikerföderation warnt (einmal mehr) vor dem Malaysian Philharmonic Orchestra. Das Orchester hantiere nach wie vor mit prekären Arbeitsverträgen.

 

Vom Malaysian Philharmonic Orchestra würden immer noch prekäre Arbeitsverträge angeboten, während ein Gerichtsbeschluss vom Arbeitsgericht über die ungerechtfertigten Kündigungen von 9 Musikern von 2012 (unter anderem des Vorsitzenden des Orchestervorstandes, seines Stellvertreters sowie des vorhergehenden Vorsitzenden, des Konzertmeisters und einiger anderer Musiker in entscheidenden Führungsrollen) noch ausstehe.

 


 Diese Kündigungen seien unerwartet erfolgt, nachdem plötzlich ein neues Management eingesetzt worden sei, womit «offensichtlich beabsichtigt wurde, die anderen 75 einzuschüchtern, damit sie ohne irgendwelche Verhandlungen Vertragskürzungen in Kauf nehmen würden», schreibt die Förderation.

 

Das MPO habe Vorspieltermine für Juni 2015 in Berlin (17 Stellen) inseriert, aber bei dem hierbei angebotenen Arbeitsvertrag handle es sich immer noch um denselben wie den kritisierten von 2012. Damit werde versucht, alle Musikerstellen auf die Dauer von zwei Jahren zu befristen, ohne Hoffnung auf Vertragsverlängerun, obwohl alle Stellenanzeigen im MPO als unbefriste“ aufgeführt würden. (cf)

 

Mehr Infos: www.fim-musicians.org

 

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