08.04.2015 — Das Toronto Symphony Orchestra hat die ukrainische Pianistin Valentina Lisitsa, die auch als erster «Youtube-Star» vermarktet wird, als Solistin wieder ausgeladen. Hintergrund ist das öffentliche Bekenntnis der Musikerin zu den prorussischen Kräften in ihrem Heimatland.
08.04.2015 — Das Toronto Symphony Orchestra hat die ukrainische Pianistin Valentina Lisitsa, die auch als erster «Youtube-Star» vermarktet wird, als Solistin wieder ausgeladen. Hintergrund ist das öffentliche Bekenntnis der Musikerin zu den prorussischen Kräften in ihrem Heimatland.
Via Facebook erklärt Lisitsa, das Management des Orchesters habe ihr verboten, über die Gründe für die Absage zu sprechen. Sie gibt sich aber überzeugt, die Ausladung stehe im Zusammenhang mit ihren Twitter-Aktivitäten. Auf dem Kurzmeldungsdienst hat sie die ukrainische Führung für den «Bruderkrieg» in der Ukraine kritisiert.
Auch in deutschen Medien hat Lisitsa politisch bereits klar Partei bezogen. In einem Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten erklärt sie, vom Krieg in der Ukraine profitierten etwa die Rüstungsfirmen, «die die EU-Staaten – welche von einer Putinschen Hysterie vereinnahmt sind – zur Modernisierung ihrer bestehenden Waffen-Arsenale drängen». (cf)