19.05.2015 — Das Innerschweizer Festival Zaubersee hat in Sachen Auslastung der Konzerte die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Bei den 10 Veranstaltungen sind rund 3500 Eintritte gezählt worden. Gegenüber den Vorjahren gab es mehr internationale Gäste. 4 Veranstaltungen waren ausverkauft und das Konzert in der Klosterkirche Engelberg war voll besetzt.
19.05.2015 — Das Innerschweizer Festival Zaubersee hat in Sachen Auslastung der Konzerte die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Bei den 10 Veranstaltungen sind rund 3500 Eintritte gezählt worden. Gegenüber den Vorjahren gab es mehr internationale Gäste. 4 Veranstaltungen waren ausverkauft und das Konzert in der Klosterkirche voll besetzt.
Inhaltlich bot das Festival, das formell in Engelberg stattfindet, einen Schwerpunkt Tanz rund um das Extrakonzert in Memoriam Maya Plisetskaya und der Beleuchtung des Orientalismus in der Russischen Musik. Ausserdem standen musikalische Raritäten wie Paul Juons Klavierquintett F-Dur, op. 44 oder Schweizer Erstaufführungen wie Shchedrins Dame mit Hündchen oder Chalmins Star Cross’d Lovers auf dem Programm.
Auftritte gab es von Boris Berezovsky, Mikhail Pletnev, Katia & Marielle Labèque und Kun Woo Paik sowie aus der Welt der Kammermusik das St. Petersburg String Quartet und das Carmina Quartett mit Oliver Triendl. Das Luzerner Sinfonieorchester LSO trat unter der Leitung von James Gaffigan auf. Mit Star Cross’d Lovers realisierte das Festival erstmals eine Crossover-Produktion zum Romeo-und-Julia-Thema – mit Breakdance und Minimal Music. Im Gegensatz dazu stand die traditionelle Aufführung des Trinity Cathedral Choir in der Klosterkirche in Engelberg mit georgischen polyphonen Gesängen. (cf)