20.05.2015 — Vor einer heutigen Runde von Tarifverhandlungen sind Orchester und Bühnenkünstler im gesamten Bundesgebiet Deutschlands in Warnstreiks getreten.
20.05.2015 — Vor einer heutigen Runde von Tarifverhandlungen sind Orchester und Bühnenkünstler im gesamten Bundesgebiet Deutschlands in Warnstreiks getreten.
Unter anderem in Frankfurt/Main, Nürnberg, Kassel, Leipzig, Giessen, Halle, Reutlingen und Münster verzögerten Orchester und Ensembles, deren Rechtsträger Mitglied im Deutschen Bühnenverein sind, angesetzte Proben bis zu einer halben Stunde und arbeiteten die ausgefallene Zeit nicht nach, schreibt die Deutsche Orchestervereinigung (DOV).
Hintergrund der Streikmassnahmen sei «die Weigerung der Arbeitgeberseite, die Lohntarifverhandlungen für das Jahr 2015 mit den Künstlergewerkschaften gütlich abzuschliessen». Tarifvertraglich ist festgelegt, dass sie auf Basis der Ergebnisse des öffentlichen Dienstes erfolgen.
Der Deutsche Bühnenverein habe die Verhandlungen beim letzten Gespräch allerdings scheitern lassen, schreibt die DOV weiter. Betroffene Künstlergewerkschaften sind die Deutsche Orchestervereinigung (DOV), die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO). (cf)