17.06.2015 — Inwieweit verfolgten Richard Wagner und der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien (Herr der Ringe) ähnliche Mythoskonzeptionen? Wo tauchen im Ring des Nibelungen psychopathologische Persönlichkeiten auf? Ein interdisziplinärer Richard-Wagner-Arbeitskreis der Universität Bonn ist auf der Suche nach Antworten.
17.06.2015 — Inwieweit verfolgten Richard Wagner und der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien (Herr der Ringe) ähnliche Mythoskonzeptionen? Wo tauchen im Ring des Nibelungen psychopathologische Persönlichkeiten auf? Ein interdisziplinärer Richard-Wagner-Arbeitskreis der Universität Bonn ist auf der Suche nach Antworten.
Am Richard-Wagner-Arbeitskreis der Universität Bonn beteiligen sich rund 20 Studierende aus Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft, Germanistik, Komparatistik, Romanistik, Altamerikanistik/Ethnologie, Musikwissenschaft und Psychologie.
Sie zeigen unter anderem, wie Wagner und Tolkien im Rahmen postromantischer Wiederverzauberungsprojekte primär auf nordisch-germanischen Mythenschatz zurückgreifen. Eine Psychologin widmet sich den psychopathischen Figuren in Wagners Ring. Die Fokussierung auf die Psychopathologie biete sich bei einigen Figuren an und stelle ein interessantes Experiment dar, das den Gesamtdiskurs über Wagners Werk befruchten werde, schreibt die Uni.
Unter dem Motto Verändert dünkt uns alles stellen die Studierenden in Bonn an einer Konferenz am Samstag, 20. Juni, von 10 bis 17 Uhr im Hörsaal V des Universitätshauptgebäudes ihre Ergebnisse vor. Der Eintritt ist frei. (cf)