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Ein Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

14.10.2015 — Was gefällt wem warum und unter welchen Bedingungen? Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genau diese Fragen. Es ist in Frankfurt nun offiziell eröffnet worden.

14.10.2015 — Was gefällt wem warum und unter welchen Bedingungen? Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genau diese Fragen. Es ist in Frankfurt nun offiziell eröffnet worden.

 

Drei Abteilungen sind unter dem Dach des neu gegründeten Max-Planck-Instituts bisher vereint: Die Abteilung Sprache und Literatur wird von Winfried Menninghaus geleitet, die Abteilung Musik von Melanie Wald-Fuhrmann und die Abteilung Neurowissenschaften von David Poeppel. Mit verschiedenen Forschungsmethoden wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär grundlegende Mechanismen und die vielen Arten und Nuancen ästhetischen Gefallens untersuchen sowie die Rolle, die individuelle, soziale und kulturelle Differenzen dabei spielen.

 

Das Institut steht vor der Herausforderung, Hypothesen, Theorien und Modelle aus sehr unterschiedlichen Disziplinen integrativ weiter zu entwickeln, insbesondere aus der Psychologie, den traditionellen Poetiken der einzelnen Künste, der Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaft, der philosophischen Ästhetik, der Biologie, der Soziologie und den Neurowissenschaften.

 

Mit der offiziellen Eröffnung ist gleichzeitig das gerade fertig gestellte ArtLab eingeweiht worden. Der multifunktionale Veranstaltungsraum beherbergt die technische Ausstattung eines Labors. Klänge, Mimik, Gestik sowie periphere physiologische Daten der Veranstaltungsbesucher sowie der Künstler können dort zeitlich synchron erfasst und bewertet werden. (cf)

 

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