12.11.2015 — Wie ein kontinuierliches Unterrichtsangebot zur Stärkung von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweit- oder Drittsprache aussehen kann, zeigt das Projekt «ImproKultur» an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Hannover-Linden.
12.11.2015 — Wie ein kontinuierliches Unterrichtsangebot zur Stärkung von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweit- oder Drittsprache aussehen kann, zeigt das Projekt «ImproKultur» an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Hannover-Linden.
Unter Anleitung von fortgeschrittenen und ehemaligen Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) stehen für zwei Sprachlernklassen seit November 2015 wöchentlich 90 Minuten Musizieren und Improvisieren auf dem Stundenplan. In den Klassen werden 15 Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 16 Jahren aus elf Ländern Europas, Asiens und Afrikas auf den Regelunterricht vorbereitet.
In der Regel dauere es ein Jahr, bis durch einen systematischen Spracherwerb der Übergang von der Sprachlernklasse in die Regelklasse erfolgen könne, erklären die Projektverantwortlichen. Die langfristige Perspektive gebe die Möglichkeit, das Projekt nach und nach weiterzuentwickeln. Auch eine Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung seien vorgesehen. (cf)
Mehr Infos: idw-online.de/de/news641319