20.01.2016 — Ein Team der Universität München hat im Auftrag der Bayerischen Staatsoper personelle und ästhetische Entwicklungen und Brüche während und nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Erste Ergebnisse liegen nun vor.
20.01.2016 — Ein Team der Universität München hat im Auftrag der Bayerischen Staatsoper personelle und ästhetische Entwicklungen und Brüche während und nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Erste Ergebnisse liegen nun vor.
Die Schwerpunkte des Forschungsprojektes liegen einerseits in ästhetisch-interpretatorischer Hinsicht auf der Musiktheaterpolitik jener Jahre, andererseits auf dem architektonischen, institutionellen und personellen Wiederaufbau des Nationaltheaters. Als Quellen dienen sowohl historische Zeitungsberichte und aktuelle Zeitzeugengespräche als auch Briefwechsel, Werk- und Personalakten (z.B. Richard Strauss, Rudolf Hartmann oder Clemens Krauss), die in verschiedenen Archiven gesichtet wurden. Hierzu gehören das Bayerische Hauptstaatsarchiv München und dessen Aussenstelle in Eichstätt, das Staats- und das Stadtarchiv München, das Deutsche Theatermuseum und das Archiv der Freunde des Nationaltheaters.
Geleitet worden ist das auf drei Jahre angelegte Projekt von Institutsleiter Christopher Balme und dem Theater- und Musikwissenschaftler Jürgen Schläder. Zum Forschungsteam gehören ausserdem der wissenschaftliche Mitarbeiter der Theaterwissenschaft München, Rasmus Cromme, der Doktorand Dominik Frank sowie Katrin Frühinsfeld, wissenschaftliche Hilfskraft des Forschungsprojekts.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit werden der Öffentlichkeit ab dem 25. Januar in insgesamt vier Vortragsabenden präsentiert. Während der Münchner Opernfestspiele 2016 findet ein zweitägiges Abschlusssymposium statt. (cf)