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«Spuren» von Rosenberger in Luzern

21.01.2016 — Das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) und die Junge Philharmonie Zentralschweiz der Hochschule Luzern realisieren ihre dritte Uraufführung im Rahmen des Programms Oeuvres Suisses des Verbands Schweizerischer Berufsorchester und Pro Helvetia: die Komposition «Spuren» von Katharina Rosenberger.

21.01.2016 — Das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) und die Junge Philharmonie Zentralschweiz der Hochschule Luzern realisieren ihre dritte Uraufführung im Rahmen des Programms Oeuvres Suisses des Verbands Schweizerischer Berufsorchester und Pro Helvetia: die Komposition «Spuren» von Katharina Rosenberger.

 

«Spuren» – kommentiert die Komponistin das Werk – sei ihrem Vater und seiner Schwester gewidmet sowie den Rosenberger Grosseltern, welche im frühen Herbst 1944 vor der Russischen Front von Ostpreussen aus zurück in ihre ursprüngliche Heimat, der Schweiz, geflüchtet seien.

 

Sie habe viele Anekdoten über die Flucht gehört, von der Spaltung der Familie, dem Aufbrechen, Packen und Loslassen. Die Komposition erzähle von näherrückenden Fronten und den Bildern einer verlorenen Heimat, die teils sehr klar, teils verzerrt und immer verschwommener aus den Tiefen der Erinnerung hervor steigen.

 

In Zürich geboren, promovierte Katharina Rosenberger an der Columbia Universität New York in Komposition unter Betreuung von Tristan Murail. Sie unterrichtet Komposition und Klang-Installationskunst an der Universität von Kalifornien San Diego, USA. Ihre Projekte entwickeln sich oft kollaborativ und stehen in Verbindung mit der bildenden Kunst, Video und dem Theater.

 

Im Rahmen der seit 2014 laufenden dreijährigen Pilot-Initiative Oeuvres Suisses bringen elf Orchester je drei Werke zur Uraufführung. Insgesamt sind (inklusive «Spuren») bisher 22 Werke uraufgeführt worden. (cf)

 

Info: 27.01.2016, 19.30 Uhr, KKL Luzern, Konzertsaal

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