11.02.2016 — Das Grand Théâtre de Genève weiht die «Opéra des Nations» ein, die ihr während zweieinhalbjährigen Renovierungsarbeiten im angestammten Haus an der Place de Neuve als Ausweichspielstätte dient. Dazu präsentiert das Genfer Opernhaus eine Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina.
11.02.2016 — Das Grand Théâtre de Genève weiht die «Opéra des Nations» ein, die ihr während zweieinhalbjährigen Renovierungsarbeiten im angestammten Haus an der Place de Neuve als Ausweichspielstätte dient. Dazu präsentiert das Genfer Opernhaus eine Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina.
Beim provisorischen Theaterbau handelt es sich um eine aus vorfabrizierten Einzelteilen errichtete Holzkonstruktion im Parc Rigot nahe des Uno-Geländes. Dafür hat das Grand Théâtre de Genève die Bauteile des Théâtre Éphémère der Comédie-Française gekauft und an die Anforderungen eines Opernhauses angepasst. Unter anderem wurde die Grösse auf 400 Plätze und ein zusätzlicher Orchestergraben eingebaut.
Bedingung für die Errichtung der Opéra des Nations im Parc Rigot war, dass sie nach zweieinhalb Jahren komplett – ohne Spuren zu hinterlassen – wieder abgebaut werden können sollte. Dies ist durch die Modulbauweise und die ausschliessliche Verwendung von Holz inklusive der Fundamente gegeben. (cf)