18.02.2016 — Das in seiner Existenz gefährdete Nationale Dänische Kammerorchester lebt dank Zuwendungen dreier dänischer Stiftungen – zumindest projektbezogen – weiter und plant mit seinem Chefdirigenten Adam Fischer einen Beethoven-Sinfonien-Zyklus.
18.02.2016 — Das in seiner Existenz gefährdete Nationale Dänische Kammerorchester lebt dank Zuwendungen dreier dänischer Stiftungen – zumindest projektbezogen – weiter und plant mit seinem Chefdirigenten Adam Fischer einen Beethoven-Sinfonien-Zyklus.
Der Zyklus soll ab Ende Februar mit Start in Kopenhagen über drei Jahre realisiert werden. Er umfasst Konzerte und Tonträger. Das Orchester umschreibt das Projekt als Ausdruck der Realitäten, die mit den Bemühungen verbunden sind, den Wandel zu einem privat finanzierten Klangkörper zu vollziehen.
Finanziell engagiert haben sich die Stiftungen A. P. Møller Fonden, Louis-Hansen Fonden und Augustinus Fonden. Neben dem Beethovenzyklus ermöglichen sie auch Musikvermittlungsprojekte und einen Schubert-Schwerpunkt.
Bislang verfügte das Orchester über 42 feste Stellen. In der neuen Struktur werden die Musiker, die bei andern Orchestern fest angestellt sind, bloss noch projektbezogen engagiert. (cf)