22.02.2016 -- Seit 2007 verleiht die Schweizerische Musikforschende Gesellschaft alle zwei Jahre den mit 10'000 Franken dotierten Handschin-Preis für den musikwissenschaftlichen Nachwuchs. Kandidaten können sich direkt bei der Gesellschaft für den Preis bewerben.
Beitrag veröffentlicht im Februar 2016
22.02.2016 -- Wie die Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher nach einer parlamentarischen Anfrage bestätigt, ist eine Anlage, mit der in der Berliner Staatsoper Untertitel für Texte direkt über Displays an den Sitzen hätten mitgelesen werden können, wieder gestrichen worden.
22.02.2016 -- Holger von Berg, derzeit Geschäftsführender Direktor des Residenztheaters in München, ist per April 2016 zum neuen Geschäftsführenden Direktor der Bayreuther Festspiele berufen worden.
19.02.2016 -- Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis wird für «unverwechselbarem Stil, Hingabe und Mut zum künstlerischen Risiko» mit dem mit 75'000 Euro dotierten Kairos-Preis ausgezeichnet.
18.02.2016 -- Das in seiner Existenz gefährdete Nationale Dänische Kammerorchester lebt dank Zuwendungen dreier dänischer Stiftungen – zumindest projektbezogen – weiter und plant mit seinem Chefdirigenten Adam Fischer einen Beethoven-Sinfonien-Zyklus.
17.02.2016 -- Kim Gaynor, die Geschäftsführerin des Verbier Festivals, wird per Juli dieses Jahres Generaldirektorin der Vancouver Opera. Sie folgt in dem Amt auf James W. Wright, der in den Ruhestand tritt.
16.02.2016 -- Der frühere langjährige Musikkritiker des «Tages Anzeigers» Mario Gerteis ist laut lokalen Pressemeldungen im Alter von 78 Jahren verstorben.
15.02.2016 -- Die Folkwang Universität der Künste und die Ruhr-Universität Bochum (RUB) bieten ein neues Studienprogramm an, eine Kombination aus Musikwissenschaft und Sozial- oder Ostasienwissenschaften.
15.02.2016 -- Das Kammerorchester Basel (KOB) will alle 107 Sinfonien Joseph Haydns auf Tonträger einspielen, und zwar erstmals in 430 Hz Stimmung auf historischen Instrumenten.
12.02.2016 -- Seit der Folkbewegung der 1970er-Jahre und den damaligen programmatischen Festivals auf der Lenzburg und auf dem Gurten hat sich in der Schweiz eine Subszene formiert, welche die Volksmusik als Bühne für allerlei Tüfteleien, Neukombination und Neudeutungen nutzt. Institutionalisiert worden ist die Bewegung in den Nullerjahren des 21. Jahrhunderts nicht zuletzt dank dem Pro-Helvetia-Programm «Echos ‒ Volkskultur für morgen». Die überschaubare Szene verfügt heute über dezidierte Verlage (Mülirad), Festivals (Alpentöne, Stubete am See), Labels (Zytglogge, Musiques Suisses), assoziierte Journalisten (Christoph Fellmann, Thomas Burkhalter, Theresa Beyer und andere) und eine Hochschulausbildung (in Luzern). Das Buch «Die Neue Volksmusik» von Dieter Ringli und Johannes Rühl ist eine Art Bilanz der vergangenen rund vierzig Jahre ‒ und weit mehr als das.