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Steinway für Elbphilharmonie schwierig zu finden

30.03.2016 — Ausgerechnet in Hamburg, der Heimatstadt der Klaviermanufaktur Steinway, stellt die Wahl des richtigen Flügels für einen neuen Konzertsaal – die Elbphilharmonie – eine echte Knacknuss dar.

 

30.03.2016 — Ausgerechnet in Hamburg, der Heimatstadt der Klaviermanufaktur Steinway, stellt die Wahl des richtigen Flügels für einen neuen Konzertsaal – die Elbphilharmonie – eine echte Knacknuss dar.

 

Gesucht sind laut Generalintendant Christoph Lieben-Seutter ein sehr brillanter Flügel für das virtuose Repertoire, einer, der gross klingt, aber ein bisschen wärmer ist, für Solokonzerte mit Orchester, und schliesslich einer für Kammermusik und Liedbegleitung für den Kleinen Saal. Gefragt sind Modelle der D-Linie, 2,74 Meter lang. Kosten: je rund 150’000 Euro.

 

Laut dem Bericht des Hamburger Abendblattes hat Lieben-Seutter die Pianistin Mitsuko Uchida eingeladen, Konzertflügel für die Elbphilharmonie auszusuchen. Die japanische Virtuosin, die bekannt ist für ihre akustische Sensiblität, hat dies bereits für das Leipziger Gewandhaus oder das Konzerthaus von Cleveland getan.

 

Sie hat bisher zwölf in Frage stehende Instrumente verworfen. Im Sommer will sie in der Manufaktur einen weiteren Test wagen. Die Auswahl wird dabei grösser sein. Pro Tag verlassen sechs oder sieben neue Instrumente die Fabrikation. (cf)

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