11.05.2016 — Eine 289 m² grosse Installation des Architekten Daniel Libeskinds auf dem Frankfurter Opernplatz verweist auf ein ungewöhnliches Konzertevent: «One Day in Life» will alle Konzertrituale der Klassiik hinter sich lassen.
11.05.2016 — Eine 289 m² grosse Installation des Architekten Daniel Libeskinds auf dem Frankfurter Opernplatz verweist auf ein ungewöhnliches Konzertevent: «One Day in Life» will alle Konzertrituale der Klassiik hinter sich lassen.
Daniel Libeskind versteht sein Konzertprojekt als «Aufforderung, Orte der Stadt, musikalische Welten und Grunddimensionen des menschlichen Daseins auf ungewohnten Pfaden zu erkunden» – als ein «Musical Labyrinth». So nennt Libeskind auch seine Installation auf dem Frankfurter Opernplatz. Auf einer Fläche von 17 mal 17 Metern wird mit einem versenkten Relief seine Original-Skizze, die im Zuge der Konzeption von «One Day in Life» entstanden ist, begehbar und erfahrbar.
«One Day in Life» gliedert sich in einzelne Konzertereignisse an verschiedenen Orten in Frankfurt. Jedes Programm wird am jeweiligen Ort im Abstand von je zwei Stunden mehrfach wiederholt. So lässt sich von Station zu Station der musikalische Tag durchwandern. Wie viele Orte und Konzerte man besucht, entscheidet jeder selbst. Eine gut einstündige Pause gibt genug Zeit, vom einen zum nächsten Ort zu gelangen. Wer mag, lässt während nächtlicher (Musik-)Aktionen sogar die Nacht zum Tag werden.
Die Skizze verstehe sich nicht als konkreter Streckenplan, sondern «als Sinnbild der Bewegung durch den Stadtraum, als Visualisierung einer unkonventionellen musikalischen Reise». Passanten sind eingeladen, die tiefschwarze Fläche zu betreten und mit der Installation zu interagieren. (cf)
Bild der Installation:
www.alteoper.de/de/die-alte-oper/aktuelles/index.php#news5100