22.08.2016 — In Selzach (zwischen Solothurn und Grenchen) ist dieses Jahr Donizettis «Elisir d’Amore» gespielt worden. Mt Erfolg: Mit rund 6200 Eintritten hat die volkstümliche Sommer-Oper-Spielstätte 4 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher angelockt als mit der Produktion zuvor.
22.08.2016 — In Selzach (zwischen Solothurn und Grenchen) ist dieses Jahr Donizettis «Elisir d’Amore» gespielt worden. Mt Erfolg: Mit rund 6200 Eintritten hat die volkstümliche Sommer-Oper-Spielstätte 4 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher angelockt als mit der Produktion zuvor.
Donizettis komische Oper ist im Passionsspielhaus von Selzach – einer typisch mittelländischen volkstümlichen Opernspielstätte – künstlerisch, technisch und organisatorisch weitgehend von Leuten aus der Region getragen worden. Zwischen 5. und 20. August gab es insgesamt zehn Aufführungen.
Seit 1989 sind in Selzach im Zweijahresrhythmus 13 Opernproduktionen realisiert worden, die bis heute rund 90’000 Personen besucht haben. Letzten Winter sind die bühnentechnischen Einrichtungen des 1895 erbauten Passionsspielhauses saniert worden. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, um auf der Bühne des vollständig aus Holz gebauten Theaters – mit einer Fläche von 150 Quadratmetern hat es eine der grössten Bühnen der Schweiz – auch nach 120 Jahren noch Theater zu spielen, schreiben die Veranwortlichen. (cf)