02.11.2016 — Der italienische Regisseur Andrea Bernard aus Bozen hat in Berlin den 9. Europäischen Opernregie-Preis 2016 gewonnen. In der Jury Einsitz hatte auch Dieter Kaegi, Direktor Theater und Orchester Biel Solothurn.
02.11.2016 — Der italienische Regisseur Andrea Bernard aus Bozen hat in Berlin den 9. Europäischen Opernregie-Preis 2016 gewonnen. In der Jury Einsitz hatte auch Dieter Kaegi, Direktor Theater und Orchester Biel Solothurn.
Für den 9. Europäischen Opernregie-Preis hatten sich weltweit 185 junge Künstler aus 21 Nationen beworben und Regie- und Ausstattungskonzepte zu der Oper «La Traviata» eingereicht. Das Siegerteam erhält ein Regiehonorar in Höhe von 20’000. Zum Preis gehört auch, dass Andrea Bernhard, sein Ausstatter Alberto Beltrame und die Kostümbildnerin Elena Beccaro ihr Wettbewerbs-Konzept 2017 beim renommierten Verdi-Festival in Parma auf die Bühne bringen können.
Ein zweiter Preis wurde nicht verliehen. Die Jury vergab in diesem Jahr zwei dritte Preise an den Regisseur Max Hoehn aus Grossbritannien und den italienischen Regisseur Martin Verdross. Der dritte Preis ist verbunden mit einer Gastregieassistenz an einem grossen Opernhaus und einem Honorar in Höhe von 5000 Euro.
Der Wettbewerb fand im Rahmen der Herbstkonferenz der Opera Europa an der Komischen Oper und der Deutschen Oper in Berlin statt. Er wird alle zwei Jahren vom Wiesbadener Verein Camerata Nuova in Zusammenarbeit mit der Opera Europa ausgerichtet, einem Zusammenschluss aus weltweit mehr als 160 Opernhäusern und Kulturinstitutionen.
Der Jury des Finales des 9. Europäischen Opernregie-Preises gehörten an: Graham Vick (Birmingham Opera Company, Juryvorsitz) Barbara Minghetti (Teatro Regio Parma), Christina Scheppelmann (Gran Teatre del Liceu, Barcelona), Peter Spuhler (Badisches Staatstheater Karlsruhe) sowie Dieter Kaegi (Theater und Orchester Biel Solothurn). (cf)