07.11.2016 — Der Intendant Jürgen Flimm ist im Tipi am Berliner Kanzleramt auf der Night of Cultural Brands bei den 11. Kulturmarken-Awards für sein bisheriges Lebenswerk als Kulturmanager geehrt worden.
07.11.2016 — Der Intendant Jürgen Flimm ist im Tipi am Berliner Kanzleramt auf der Night of Cultural Brands bei den 11. Kulturmarken-Awards für sein bisheriges Lebenswerk als Kulturmanager geehrt worden.
Mit der Auszeichnung Europäischer Kulturinvestor des Jahres 2016 wurde die Schweizer Bank UBS für das Kooperationsprojekt UBS MAP Global Art Initiative geehrt. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt von Richard Armstrong, Direktor des Solomon R. Guggenheim Museums in New York City und der UBS, welches die zeitgenössische Kunst dreier Regionen der Welt erfasst und fördert: Süd- und Südostasien, Lateinamerika und den Mittleren Osten und Nordafrika. Es umfasst Aufenthaltsprogramme für Kuratoren, Wanderausstellungen und Kunstvermittlungsprogramme sowie den Erwerb von Werken für die Sammlung des Guggenheim Museums.
Nach seinem Theaterwissenschafts-, Germanistik- und Soziologiestudium an der Universität Köln wurde Flimm 1968 Regieassistent an den Münchner Kammerspielen. Nach Stationen als Spielleiter in Mannheim und Hamburg begann er 1979 seine Intendantenkarriere am Schauspielhaus Köln. Ab 1985 leitete er für fünfzehn Jahre das Thalia Theater in Hamburg, das er während dieser Zeit zu einem der künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreichsten deutschen Sprechtheater machte. Auch die Ruhrtriennale und die Salzburger Festspiele erlebten unter seiner künstlerischen Leitung Erfolgszeiten.
Die Kulturmarken-Awards sind dieses Jahr zum 11. Mal vergeben worden – von einer 34-köpfigen Expertenjury aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien unter dem Vorsitz von Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (cf)