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Geschlechterbilder in der Musikkultur

23.11.2016 — Lea Theurer, Absolventin der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), zeigt in einer Bachelor-Arbeit auf, dass Geschlechterbilder in der Musikkultur zumeist tradierten Rollenbildern folgen und erhält dafür den Henriette-Fürth-Sonderpreis des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen (gFFZ).

23.11.2016 — Lea Theurer, Absolventin der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), zeigt in einer Bachelor-Arbeit auf, dass Geschlechterbilder in der Musikkultur zumeist tradierten Rollenbildern folgen und erhält dafür den Henriette-Fürth-Sonderpreis des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen (gFFZ).

 

Ob Madonna, Miley Cyrus oder der deutsche Gangsta-Rap: die Geschlechterbilder in der Musikkultur folgen – trotz aller aufregenden Provokationen – zumeist tradierten Rollenbildern. Teils werden sogar Pornografie, Homophobie und männliche Gewalt idealisiert. Nur wenige Künstler und Künstlerinnen stellen ein unkonventionelles Geschlechterbild vor. Das zeigt Lea Theurer in ihrer Bachelor-Arbeit «Geschlechterdarstellungen in der Popmusik und deren Einfluss auf die Geschlechtsidentitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen» auf.

 

Der Henriette-Fürth-Sonderpreis wird in diesem Jahr zusätzlich zum Hauptpreis verliehen, mit dem seit 2004 jährlich herausragende Studienabschlussarbeiten im Feld der Genderforschung prämiert werden; Gewinnerin des diesjährigen Henriette-Fürth-Preises ist Anna Kellermann von der Hochschule RheinMain für eine Studie zur Sozialen Arbeit für lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche. 

 

Der vom gFFZ verliehene Henriette-Fürth-Preis prämiert die besten Bachelor- und Masterarbeiten zur Genderthematik an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Die Arbeit muss qualitativ herausragend sein, ein für die Frauen- und Genderforschung relevantes Thema bearbeiten und damit besondere Erkenntnisgewinne liefern. (cf)

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