22.02.2018 — Ein Team des Queensland Conservatorium Research Centre der australischen Griffith University hat geprüft, wie das gemeinschaftliche regelmässige Singen die Lebensqualität der an Parkinson erkrankten Menschen beeinflusst.
22.02.2018 — Ein Team des Queensland Conservatorium Research Centre der australischen Griffith University hat geprüft, wie das gemeinschaftliche regelmässige Singen die Lebensqualität der an Parkinson erkrankten Menschen beeinflusst.
Insgesamt haben mehr als siebzig Personen aus Queensland an der Studie teilgenommen, die herausfinden sollte, welchen Einfluss das Singen tatsächlich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Parkinson-Patienten hat. Die Resultate sind ermutigend: Im Vorher-Nachher-Vergleich verbessern sich laut der australischen Forscher Lungenfunktion und motorische Fähigkeiten sowie psychische Befindlichkeit deutlich. Laut Don Stewart vom Queensland Conservatorium Research Centre kommt es dabei nicht auf die Gesangsfähigkeit der Patienten an, sondern darum, pro Woche für eine Stunde über sechs Monate lang gemeinsam zu singen.
Bei jedem Treffen sangen die Teilnehmer, führten Aufwärm- und Atemübungen durch und nahmen an diversen anderen sozialen Aktivitäten teil. Die Studie basiert auf dem britischen Programm «Sing to Beat Parkinsons», das bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht worden ist. Laut Stewart war das Ziel seines Forschungsprojekts herauszufinden, ob Singen die Lebensqualität der Erkrankten und der Pflegepersonen verbessern könnte. Es habe sich gezeigt, dass emotionale Last, Depressionen, Ängste und Stressgefühle der Beteiligten reduziert werden können. (cf)