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Die kommende Saison des Grand Théâtre de Genève

30.04.2018 — Im Grand Théâtre de Genève stehen in der kommenden Saision, der letzten des Generaldirektors Tobias Richter, drei Neuproduktionen auf dem Spielplan: Carmen, Boris Godunow und Un ballo in maschera. Zudem kehrt die Truppe zurück ins Theater an der Place de Neuve.

30.04.2018 — Im Grand Théâtre de Genève stehen in der kommenden Saision, der letzten des Generaldirektors Tobias Richter, drei Neuproduktionen auf dem Spielplan: Carmen, Boris Godunow und Un ballo in maschera. Zudem kehrt die Truppe zurück ins Theater an der Place de Neuve.

 

Bizets Carmen ist in einer Interpretation von Reinhild Hoffmann zu sehen, Boris Godunow von Mussorgsky inszeniert von Matthias Hartmann und Un ballo in maschera in einer Inszenierung von Giancarlo del Monaco und Richard Peduzzi. Im Graben wird das Orchestre de la Suisse Romande (OSR) vier Produktionen begleiten. Des Weiteren spielen L’Orchestre de Chambre de Genève (L’OCG), die Cappella Mediterranea und das Ensemble MusicAeterna aus Perm. Als Koproduktion mit der Opéra National de Lyon und dem Gran Teatre del Liceu kommt Viva la Mamma! heraus und mit der English National Opera Médée.

 

Als Höhepunkt dieser Saison wird im Februar 2019 mit Wagners Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Dieter Dorn das angestammte Haus an der Place de Neuve wiedereröffnet. Auf Das Rheingold am 12. Februar folgen bis zum 17. März Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung in drei kompletten Zyklen. Als eine der wichtigsten Wagnersängerinnen unserer Zeit wird Petra Lang als Brünnhilde nach Genf zurückkehren.

 

Das von Jacques-Élisée Goss entworfene und 1879 eröffnete Grand Théâtre de Genève wurde drei Jahre lang saniert. Anfang 2019 wird das Publikum die Foyers mit ihren Gemälden in ihrem ursprünglichen Glanz bewundern können. Ausserdem werden die gastronomischen Räumlichkeiten neu gestaltet und Büros sowie Probenräume renoviert sein. (cf)

 

 

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