17.09.2018 — Der 31-jährige Schweizer Bassbariton Milan Siljanov hat beim diesjährigen ARD-Musikwettbewerb in seinem Fach den Publikumspreis und den zweiten Jury-Preis gewonnen.
17.09.2018 — Der 31-jährige Schweizer Bassbariton Milan Siljanov hat beim diesjährigen ARD-Musikwettbewerb in seinem Fach den Publikumspreis und den zweiten Jury-Preis gewonnen.
Im Fach Gesang wurde bei dem Wettbewerb die Mezzosopranistin Natalya Boeva (29) aus Russland mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Sie erhielt auch den Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Stefano Gervasoni. Jeweils einen dritten Preis gewannen der Tenor Mingjie Lei (30) aus China sowie die schwedische Sopranistin Ylva Sofia Stenberg (28).
Im Fach Trompete errang die erst 20-jährige Selina Ott aus Österreich den ersten Preis. Damit wurde zum ersten Mal in der Geschichte des ARD-Musikwettbewerbs eine Frau im Fach Trompete mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Die beiden anderen Finalisten bekamen jeweils einen zweiten Preis: der Franzose Célestin Guérin (25) und Mihály Könyves-Tóth aus Ungarn (27), der auch den Publikumspreis sowie den Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Olga Neuwirth erhielt.
Im Fach Klaviertrio vergab die Jury den ersten Preis an das Aoi Trio aus Japan. Die beiden anderen Ensembles, das Trio Marvin (Kasachstan/Russland/Deutschland) und das Trio Lux (Südkorea) erspielten sich jeweils einen dritten Preis. Das Trio Lux wurde zudem mit dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Miroslav Srnka ausgezeichnet. Ein zweiter Preis wurde dieses Jahr nicht vergeben.
Im Fach Viola wurde der erste Preis an Diyang Mei (24) aus China vergeben, der sich auch über den Publikumspreis freuen konnte. Ausserdem erhielt er den Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition von Konstantia Gourzi. Der 25-jährige Bratschist Yucheng Shi aus China wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Den dritten Preis erkannte die Jury dem Japaner Takehiro Konoe (20) zu.
Insgesamt gab es 489 Bewerbungen aus 47 Ländern und fünf Kontinenten. Davon wurden 257 Musikerinnen und Musiker nach der anonymen Wertung eingesandter Tonaufnahmen nach München eingeladen. (cf)