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Andreas von Graffenried kehrt Bayreuth den Rücken

03.12.2014 -- Der Schweizer Andreas von Graffenried hätte den Posten von Karlheinz Matitschka, des in Pension gehenden Technischen Direktors der Bayreuther Festspiele, übernehmen sollen. Das tut er nun aber offenbar nicht.

Noseda will Turiner Vertrag verlängern

03.12.2014 -- Gianandrea Noseda, der Musikalische Leiter des Teatro Regio in Turin, hatte vor einer Amerika-Tournee des Hauses gedroht, sein Amt niederzulegen, wenn nicht einschneidende Veränderungen realisiert würden. Nun will er seinen Vertrag – auch aus Sorge um die bedrohten italienischen Kulturinstitutionen – offenbar verlängern.

Migros-Kulturprozent zeichnet LSO-Musikwagen aus

03.12.2014 -- Als eines von vier kulturellen Projekten erhält der Musikwagen des Luzerner Sinfonieorchesters (LSO) den Zentralschweizer Förderpreis des Migros-Kulturprozent. Der Preis ist mit 15‘000 Franken dotiert.

das Orchester Heft 11 (Oktober 2014)

Magazin für Musiker und Management Herausgegeben von Schott Music, Mainz Thema: Rechtsformen Sven Scherz-Schade: Rechtsformen. Welche passt? Welche nicht? Marco…

Grawemeyer Award für Wolfgang Rihm

02.12.2014 -- Der deutsche Komponist Wolfgang Rihm wird mit dem mit 100'000 Dollar dotierten University of Louisville Grawemeyer Award for Music Composition 2015 ausgezeichnet.

Einigung in Sachen Salle Modulable

02.12.2014 -- Im Streit um Stiftungsgelder für eine geplante Salle Modulable in Luzern ist es zwischen der Stiftung Salle Modulable und dem Butterfield Trust (Bermuda) Limited als Trustee des Art I Trust offenbar zu einer Einigung gekommen.

Bilanz von Lucerne Festival am Piano 2014

01.12.2014 -- Lucerne Festival am Piano hat insgesamt rund 11‘800 Eintritte ins KKL Luzern, die Lukaskirche und die Hochschule Luzern – Musik generiert, etwas weniger als im vergangenen Jahr. Da warens 12‘800.

Kulturbotschaft des Bundes: das fehlende Glied

von Wolfgang Böhler

 

Porträt Wolfgang Böhler28.11.2014 -- Allseits ‒ sogar von bürgerlichen Kreisen ‒ wird die Kulturbotschaft des Bundes für die Jahre 2016 bis 2020 gelobt. Vor allem was die Übertragung von Aufgaben der gesellschaftlichen Integration und Partizipation auf die Kulturpolitik angeht. Wir sind in Sachen Koppelung von sozialen und kulturellen Aufgaben weitaus skeptischer, das ist aber nicht der Schwachpunkt, den wir in der Botschaft hauptsächlich sehen. Was uns beschäftigt, ist vielmehr, dass sie dem Kernproblem der Kulturförderung aus dem Weg geht. Schlimmer noch: Niemand scheint sich wirklich bewusst zu sein, dass ein solches vorliegt. Dieser Mangel an Problembewusstsein ist freundlich ausgedrückt Folge eines unreflektierten Rückgriffs auf traditionelle und angestaubte Kulturkonzepte der Linken. Weniger freundlich ausgedrückt ist es Folge der Denkfaulheit in der bürgerlichen Politik. Da scheint sich niemand grundlegende systematische Gedanken machen zu wollen, was Kulturpolitik eigentlich ist und welche Umsetzungsprobleme für allfällige liberale Förderstrategien sich daraus allenfalls ergäben.