25.04.2014 -- Die Berliner Philharmoniker haben ihr eigenes Label »Berliner Philharmoniker Recordings« vorgestellt. Den Auftakt des Programms macht die Veröffentlichung sämtlicher Symphonien von Robert Schumann in einer speziellen Medienbox.
24.04.2014 -- Der niederländische Dirigent Peter Dijkstra, der seit 2005 als Künstlerischer Leiter beim Chor des Bayerischen Rundfunks amtet, wird musikalischer Leiter des Nederlands Kamerkoor, mit dem er bereits als Gastdirigent verbunden ist.
24.04.2014 -- Erzsébet Komlóssy, die als dramatischer Alt und als Mezzosopranistin an der Ungarischen Staatsoper Budapest tätig war, ist in Budapest im Alter von 81 Jahren verstorben.
23.04.2014 -- Mariss Jansons lässt seinen Vertrag als Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters ohne Verlängerung überraschend zum Ende der Saison 2014/15 auslaufen.
23.04.2014 -- Peter Alward, der geschäftsführende Intendant der Osterfestspiele Salzburg, verlängert seinen Vertrag nicht. Er verlässt die Spiele Ende Juni 2015.
23.04.2014 -- Der 59. Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart 2014 geht an den in Stuttgart lebenden Komponisten Daniel Moreira und die in Berlin lebende Komponistin Clara Iannotta.
22.04.2014 -- Das Londoner Auktionshaus Sotheby's versteigert am 20. Mai ein erst 2004 entdecktes Autograph zu Rachmaninows zweiter Sinfonie.
22.04.2014 -- Dem Münchner Edellabel ECM ist nach 2012 und 2013 zum dritten Mal in Folge von der Jazz Journalists Association (JJA) die Auszeichnung Label des Jahres 2014 zugesprochen worden.
22.04.2014 -- Das Kammerorchester Basel gastiert zum ersten Mal im Grossen Saal der Berliner Philharmonie. Es begleitet den Tenor Rolando Villazón.
von Wolfgang Böhler
18.04.2014 -- Die Schweizer Kulturwirtschaft hat mit Blick auf die europäische Zusammenarbeit ein Problem. Die Betonung liegt dabei auf «Kulturwirtschaft». Die Schweizer Kulturschaffenden, insbesondere die Künstler (pardon, Künstlerinnen und Künstler) haben eher keines, oder sollten keines haben. Künstlerische Zusammenarbeit schert sich nicht um Finanzierungsfragen, sie ist ‒ oder sollte zumindest ‒ bloss von der ästhetischen Neugier angefacht werden, und sie sollte sich über implizite oder explizite Lenkungen via institutionelle und staatliche Anerkennungen höchstens entrüsten. Die Schweizer Kulturwirtschaft wird durch die schwieriger gewordene Zusammenarbeit mit dem Umland hingegen deutlich ausgebremst. Sie hat vor allem zwei Motive zum Dialog mit der EU.