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Mark Letonja wird Bremer Generalmusikdirektor

19.06.2017 -- Mark Letonja, der frühere (kurzzeitige) Chefdirigent und Musikdirektor des Sinfonieorchesters und des Theaters Basel, wird zur Spielzeit 2018/19 Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker.

Hengelbrock verlässt NDR Elbphilharmonie

19.06.2017 -- Thomas Hengelbrock wird seinen Vertrag als Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters über die Saison 2018/19 hinaus nicht verlängern. Der NDR wird seine Nachfolge in Kürze bekannt geben.

Die schnellsten Finger der Welt hat Domingos-Antonio Gomes

16.06.2017 -- Der portugiesisch-amerikanische Pianist Domingos-Antonio Gomes hat den Guinness World Record für die meisten Anschläge auf einem Klavier pro Minute gebrochen. Er schafft 824. Früherer Rekordhalter war der Ungar Bence Peter – mit 765 Anschlägen.

Zwei Schweizer Semifinalisten in Birmingham

15.06.2017 -- Gleich zwei als Schweizer Gelistete sind unter den 30 Semifinalisten des Cecil Aronowitz International Viola Competition, die im kommenden November in Birmingham durchgeführt wird.

Bezzola wird Direktor des Museo d’arte della Svizzera italiana

15.06.2017 -- Tobia Bezzola, zur Zeit Direktor des Museum Folkwang in Essen, wird Anfang 2018 die Nachfolge von Marco Franciolli als Direktor des Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI, des musealen Teils des LAC - Lugano Arte e Cultura) antreten.

Heranwachsende profitieren von kulturellen Aktivitäten

14.06.2017 -- Sechs Studien der empirischen Bildungsforschung im deutschen Forschungsfonds Kulturelle Bildung, darunter eine der Fachhochschule Nordwestschweiz, sollen belegen, dass kulturelle Aktivitäten Heranwachsende in ihrer persönlichen Entwicklung wirksam unterstützen.

Bilanz der Händel-Festspiele Halle 2017

13.06.2017 -- Die Händel-Festspiele Halle haben in rund 120 Veranstaltungen im Haupt- und Rahmenprogramm über 50'000 Eintritte generiert. Von den 54 Verkaufsveranstaltungen waren über die Hälfte ausverkauft.

Kulturförderung ist Umverteilung von unten nach oben

Von Wolfgang Böhler

 

Porträt Wolfgang Böhler10.06.2017 -- Man fragt sich, weshalb eigentlich noch nie jemandem aufgefallen ist, dass unser System der Kultursubventionierung eine gigantische Umverteilung von unten nach oben darstellt. Schlimmer noch: Die welche profitieren, machen sich über die, welche leer ausgehen, auch noch lustig. Die grossen Kulturtempel der Ober- und oberen Mittelschicht, die Opernhäuser, Kunstmuseen, klassischen Orchester und Theater, verschlingen das meiste Geld; die Kleintheater, Literaten, Kinos, Konzertlokale der Mittelschicht räumen den Rest ab. Leer gehen die Zulieferer des Plebs aus: Schlager, Volksmusik, Musicals... Ihre Vertreter produzieren in den Augen der Hablichen kulturelle Minderware und füllen sich damit auf Kosten ihres naiven Publikums bloss die eigenen Taschen.