20.03.2013 -- Ein Musikpavillon, entworfen von Architekturstudierenden der FHNW Hochschule für Szenographie und Innenarchitektur, ermöglicht auf dem Kleinen Münsterplatz in Basel vom 11. bis 25. Mai bei freiem Eintritt eine Fülle an Performances wechselnder Ensembles aus Berlin, Basel, Zürich und der Westschweiz.
20.03.2014 -- Karen Kamensek, die Generalmusikdirektorin der Staatsoper Hannover, wird ihren Vertrag über die Spielzeit 2015/2016 hinaus nicht fortführen. Sie will sich «ab diesem Zeitpunkt vor allem auf ihre internationalen Verpflichtungen konzentrieren zu können».
19.03.2014 -- Reisende Musiker erleben ja so einiges, auch der amerikanische Kirchenorganist Cameron Carpenter, der mit einem spektakulären eigenen Instrument auf Welttournee ist: Er durfte für Konzerte in Birmingham nicht nach Grossbritannien (GB) einreisen. Am Flughafen der englischen Stadt wurde er nach Berlin zurückgeschickt. Neue GB-Einreisebestimmungen machen aber nicht nur ihm zu schaffen.
19.03.2014 -- Die Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, laden Studierende im August zur Summer School ein. Zum Thema gemacht werden musikalische Gesamtausgaben.
19.03.2014 -- Das Zürcher Tonhalle-Orchester hat an den Verkaufsständen in der Tonhalle an zwei Tagen über 600 Sammelboxen mit eigenen CD verkauft – insgesamt mehr als 30'000 Silberscheiben. In Zeiten, in denen Klassik-CD im globalen Verkauf nicht unüblicherweise Umsatzzahlen im niedrigen vierstelligen Bereich erzielen, sollte das auch andern zu denken geben.
18.03.2014 -- Der Pianist Jeremy Denk ist Empfänger des Avery Fisher Prize 2014, einer der renommiertesten und mit 75'000 Dollar höchstdotierten Auszeichnungen für Instrumentalisten in den USA. Förderpreise zu je 25'000 Dollar gehen an den Pianisten Charlie Albright, den Bratscher Dimitri Murrath und das Calder Quartet.
18.03.2014 -- Pietari Inkinen ist als neuer Chefdirigent der Ludwigsburger Schlossfestspiele vorgestellt worden. Er wird von 2015 bis 2017 bis zu fünf Konzerte pro Festspielsaison gestalten. Neben Pietari Inkinen werden auch zukünftig Gastdirigenten mit dem Festspielorchester zusammenarbeiten.
Ein ausschlaggebendes Phänomen der Menschheit ist die Migration, die Wanderung – zu Fuss oder mit Transportmitteln – zwischen Gebieten, Grossräumen, Erdteilen, Zivilisationen, Nationen. Wanderungsbewegungen spielen in der Entwicklung von Kulturen und deren wechselseitigem Austausch von Gütern und Ideen, zudem in der Ausbildung der eigenen Identität eine bestimmende Rolle.
Ins Blickfeld der musikwissenschaftlichen Forschung gerieten Migration und Remigration erst im Zusammenhang mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen des 20. und 21. Jahrhunderts. Während die Reisefreudigkeit europäischer Musiker früherer Zeiten in vielen Publikationen dokumentiert, aber nicht unter dem Thema Migration abgehandelt ist, werden nun die kulturellen Austauschprozesse, die durch die Wanderbewegungen von Sängern, Komponisten, Instrumentalisten und Tänzern in Gang kamen, ausgeleuchtet und diskutiert. Nicht nur ihr Schaffen profitierte von diesen regionalen und nationalen Grenzüberschreitungen und transkulturellen Verflechtungen, auch die ortsfesten Künstler und die Verleger wurden durch Migranten in vielfältiger Art angeregt.
17.03.2014 -- Die Mitarbeiter der Oper von Lyon wenden sich in einem offenen Brief an die französische Kulturministerin und machen klar, dass sie den in Dresden vorzeitig entlassenen Direktor Serge Dorny nicht mehr zurückhaben wollen.
17.03.2014 -- Die ukrainische Stadt Lemberg hat dem Geiger und Dirigenten Yuri Bashmet einen 2012 verliehenen Titel eines Ehrenprofessors wieder entzogen.