10.11.2015 -- Den mit 15'000 Franken dotierten Prix de Composition 2015 des 70. Concours de Genève hat die Jury an den Japaner Shoichi Yabuta vergeben. Das Publikum würdigte den Südkoreaner Sunghyun Lee.
09.11.2015 -- Guido Masanetz, einer der wichtigsten Musiker der DDR, ist in Berlin im Alter von 101 Jahren verstorben. Er amtete unter anderem als Sekretär für Unterhaltungsmusik beim Verband der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR.
09.11.2015 -- Riccardo Chailly wird an der Mailänder Scala nicht nur Musikdirektor, sondern auch Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters des Opernhauses.
06.11.2015 -- Mit Demierres «No Alarming Interstice» bringt das Tonhalle-Orchester Zürich die erste von drei «Œuvres suisses»-Uraufführungen zu Gehör. Das Rahmenprojekt hat zum Ziel, neues Repertoire von zeitgenössischen Werken für Kammer- und Sinfonieorchester anzuregen.
05.11.2015 -- Das Auktionshaus Beares vermeldet einen Rekordpreis für einen Geigenbogen: Das Teil aus der Manufaktur François Xavier Tourtes hat für 288'960 Dollar den Besitzer gewechselt.
05.11.2015 -- Wie das Internationale Kulturzentrum und Konservatorium Athenaeum vermeldet, ist Louly Psichouli, die erste griechische Dirigentin und Gründerin des Zentrums und des Internationalen Maria Callas Grand Prix verstorben.
05.11.2015 -- Jedes Jahr vergeben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern den etwas ungewöhnlichen Titel eines «Preisträgers in Residence» an einen Künstler aus der Preisträgerfamilie des Festivals. Im Festspielsommer 2016 ist es die Geigerin Vilde Frang.
04.11.2015 -- Der Schlagzeuger Simone Rubino erhält den mit 75ʼ000 Franken dotierten Credit Suisse Young Artist Award 2016. Die Auszeichnung wird zum neunten Mal verliehen. Der Preis beinhaltet auch ein Konzert mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen von Lucerne Festival im Sommer.
03.11.2015 – In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Art interkontinental-paneuropäische Volksmusik herausgebildet, eine eklektische, aber authentische Musik, die Motive der populären Musikkulturen von Russland über Osteuropa und den Balkan, die Mittelmeerländer bis zu den Ablegern in Lateinamerika aufnimmt. Ihr eigentümlicher Charakter und ihre Legitimation als kreative Weiterentwicklung lokaler Traditionen wird geprägt durch die freiwillige und unfreiwillige Migration als alles durchdringendes Thema. Sie verleiht diesen Klangwelten den verletzlichen und melancholischen Grundton. So sind es denn auch vornehmlich die vielfach entwurzelten Volksgruppen Europas, die ihr den Stempel aufdrücken: Roma, Sinti, Gypsys, Juden, mediterrane und osteuropäische Migranten in Kuba, Brasilien, Argentinien ‒ mit ihren eigenen Stilen wie Czardas, Klezmer, Jazz manouche, Musette, Flamenco, Fado, Mornas, Son, Tango…
03.11.2015 -- Auf dem Herbert-von-Karajan-Platz vor der Wiener Staatsoper soll im kommenden Frühjahr ein Alban-Berg-Denkmal eingeweiht werden. Kreiert wird es von Wolf Prix, dem Chef des Architekturbüros Coop Himmelb(l)au.